Kommt die Laufzeitverlängerung für die deutschen Kernkraftwerke? Die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner fordert, einen Teil der zusätzlichen Gewinne in den Ausbau erneuerarer Energien zu investieren.
"Durch hohe Einsatzflexibilität, CO2-freie Stromerzeugung und vergleichsweise geringe Stromerzeugungskosten stellen die Kernkraftwerke deshalb ideale Partner für die erneuerbaren Energien mit ihrer nicht vorhersehbaren Verfügbarkeit dar."
In der Diskussion um eine Laufzeitverlängerung wird von Kritikern immer wieder gern behauptet, dass der Weiterbetrieb der Kernkraftwerke die Nutzung und den Ausbau der erneuerbaren Energien behindere. Die neueste Studie des Instituts für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart widerlegt diese Aussage.
Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und FDP nennt als ein energiepolitisches Ziel die Verlängerung der Laufzeit deutscher Kernkraftwerke. Gleichzeitig hält die Koalition am Ausbau der erneuerbaren Energien entsprechend den bisherigen Zielvorgaben fest.